Terminal Aberdeen

Die historische Stadt Aberdeen liegt an der Nordost-Küste von Schottland am Rande der Grampian Highlands. Aberdeen liegt nur 170-200km nördlich von Edinburgh und Glasgow und ist leicht über eine Autobahn zu erreichen. Der Hauptbahnhof mit Busstation ist nur ca. 1,5km vom Fährterminal entfernt.

Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht mitnehmen möchten, können Sie es in der Nähe des Fährterminals kostengünstig parken.

Die Anfahrt zum Fährterminal ist nicht zu verfehlen, weil es im recht übersichtlichen Hafen liegt. Immer in Richtung Hafen mit den großen Versorgungsschiffen oder Richtung Bahnhof fahren.

Bedeutend ist die Stadt Aberdeen seit dem 12. Jahrhundert. Typisch für das Stadtbild ist der silbergraue Granit aus den ehemals umliegenden Steinbrüchen. Wenn die Sonne scheint, beginnt der Glimmeranteil im Granit zu glitzern, weshalb Aberdeen auch gerne Silver City genannt wird. Oder Flower City, denn dank ihrer Blumenanlagen hat die Stadt wiederholt den Wettbewerb Britain in Bloom gewonnen. Seit Anfang der 1970er Jahre die ersten Ölfelder in der Nordsee erschlossen wurden, entwickelte sich die Hafenmetropole schnell zum Hauptversorgungszentrum für die Offshore-Bohrinseln. Bei guter Sicht erkennt man die Oil-Rigs (= Erdölbohranlagen und  -plattformen) vor der Küste mit bloßem Auge.

Aberdeen liegt an den Mündungen der Flüsse Dee und Don. Mit etwa 220.000 Einwohnern ist Aberdeen die drittgrößte Stadt Schottlands.

Old Aberdeen hat die ungefähr gleiche Lage wie Aberdon, der ersten Ansiedlung von Aberdeen. Aberdon bedeutet wörtlich an der Mündung des Don (im Meer) in Bezug auf die örtlichen Flüsse. Der heutige Name bedeutet wörtlich zwischen Dee und Don (des zweiten örtlichen Flusses). Das keltische Prefix „Aber“ bedeutet den Zusammenfluss von Flüssen.

Im Gebiet um Aberdeen ist nachweisbar, dass es seit mindestens 8000 Jahren von Menschen besiedelt ist.

Während der Industriellen Revolution ab 1800 wurden große Textilfabriken und Papiermühlen in Aberdeen gebaut. Die auf den Werften von Footdee gebauten Klipper galten als schnellste Segelschiffe ihrer Zeit. Durch den Bau von Dampfschiffen ergaben sich neue Wachstumschancen für die Fischerei und es wurden mächtige Trawlerflotten für den Fang von Hering, Dorsch und Schellfisch aufgestellt. Im 19. Jahrhundert erhielt die aufstrebende Hafenmetropole durch die beiden Stadtplaner Archibald Simpson und John Smith um die Union Street neue Verwaltungsgebäude und Wohnraum, es wurde der Stadt ein Herz aus dem heimischen Granit geschaffen. Mit der Entwicklung des Schiffbaus und der Fischerei wurden die bestehenden Häfen Victoria Dock, Breakwater im Süden und North Pier erweitert. Gas-Straßenbeleuchtung kam im Jahr 1824. 1830 wurde eine verbesserte Wasserversorgung geschaffen, indem das Wasser aus dem Dee in einen Stausee am Union Place gepumpt wurde. 1865 ersetzte eine unterirdisches Kanalsystem die offenen Abwasserkanäle, gleichzeitig wurde mit einer Brücke das Denburn Tal von der Union Street überspannt, das Bauwerk besteht aus einem einzigen Bogen mit einer Spannweite von 40m. Als Hafenstadt wird Aberdeen in Schottland nur von Glasgow und Greenock übertroffen. 1883 liefen in den Hafen von Aberdeen 2514 Schiffe ein.

Der Zusammenschluss der Stadtteile erfolgte im Jahre 1891. Das neue geschlossene Stadtgebiet umfasst nun die früheren Burghs Old Aberdeen, New Aberdeen, Woodside und die Royal Burgh of Torry südlich des Dee-Flusses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Straßenbahnsystem geschaffen, der Betrieb wurde im Jahr 1958 aber wieder eingestellt. Im Jahre 1964 trat Aberdeen nach einem Typhusausbruch infolge des Verkaufs von verseuchtem Fleisch aus dem Geschäft der Firma William Low & Co. aus der Union Street in die Schlagzeilen. 1969 wurde mit Montrose Field das erste britische Ölfeld vor der schottischen Ostküste erschlossen wurde – 2003 waren über 120 Öl- und Gasfelder in Produktion. Es entstand um die Stadt ein Ring neuer Siedlungen, die Einwohnerzahl verdoppelte sich.

Europas Ölhauptstadt besitzt Einkaufsmöglichkeiten, vor allem in der Union Street und ihren Nebenstraßen. Zentrum des studentischen Lebens ist das mittelalterliche Old Aberdeen. An der Uferpromenade befindet sich ein Wellenbad. Im His Majesty’s Theatre im Rosemount Viaduct werden Ballett, Oper, Musicals und Theater als Gastspiele auswärtiger Bühnen gegeben, das in Glasgow ansässige Scottish National Orchestra gastiert in der Music Hall an der Union Street. Für experimentierfreudige Inszenierungen sind das Arts Centre & Theatre in der King Street und The Lemon Tree, 5 West North Street, bekannt. Hier wird im Sommer auch das Aberdeen International Youth Festival mit Folk Dance, Jazz und Rock veranstaltet.

(Text weitgehend Wikipedia)

 

 

 

 

 

 

Terminal Aberdeen

Die historische Stadt Aberdeen liegt an der Nordost-Küste von Schottland am Rande der Grampian Highlands. Aberdeen liegt nur 170-200km nördlich von Edinburgh und Glasgow und ist leicht über eine Autobahn zu erreichen. Der Hauptbahnhof mit Busstation ist nur ca. 1,5km vom Fährterminal entfernt.

Wenn Sie Ihr Fahrzeug nicht mitnehmen möchten, können Sie es in der Nähe des Fährterminals kostengünstig parken.

Die Anfahrt zum Fährterminal ist nicht zu verfehlen, weil es im recht übersichtlichen Hafen liegt. Immer in Richtung Hafen mit den großen Versorgungsschiffen oder Richtung Bahnhof fahren.

Bedeutend ist die Stadt Aberdeen seit dem 12. Jahrhundert. Typisch für das Stadtbild ist der silbergraue Granit aus den ehemals umliegenden Steinbrüchen. Wenn die Sonne scheint, beginnt der Glimmeranteil im Granit zu glitzern, weshalb Aberdeen auch gerne Silver City genannt wird. Oder Flower City, denn dank ihrer Blumenanlagen hat die Stadt wiederholt den Wettbewerb Britain in Bloom gewonnen. Seit Anfang der 1970er Jahre die ersten Ölfelder in der Nordsee erschlossen wurden, entwickelte sich die Hafenmetropole schnell zum Hauptversorgungszentrum für die Offshore-Bohrinseln. Bei guter Sicht erkennt man die Oil-Rigs (= Erdölbohranlagen und  -plattformen) vor der Küste mit bloßem Auge.

Aberdeen liegt an den Mündungen der Flüsse Dee und Don. Mit etwa 220.000 Einwohnern ist Aberdeen die drittgrößte Stadt Schottlands.

Old Aberdeen hat die ungefähr gleiche Lage wie Aberdon, der ersten Ansiedlung von Aberdeen. Aberdon bedeutet wörtlich an der Mündung des Don (im Meer) in Bezug auf die örtlichen Flüsse. Der heutige Name bedeutet wörtlich zwischen Dee und Don (des zweiten örtlichen Flusses). Das keltische Prefix „Aber“ bedeutet den Zusammenfluss von Flüssen.

Im Gebiet um Aberdeen ist nachweisbar, dass es seit mindestens 8000 Jahren von Menschen besiedelt ist.

Während der Industriellen Revolution ab 1800 wurden große Textilfabriken und Papiermühlen in Aberdeen gebaut. Die auf den Werften von Footdee gebauten Klipper galten als schnellste Segelschiffe ihrer Zeit. Durch den Bau von Dampfschiffen ergaben sich neue Wachstumschancen für die Fischerei und es wurden mächtige Trawlerflotten für den Fang von Hering, Dorsch und Schellfisch aufgestellt. Im 19. Jahrhundert erhielt die aufstrebende Hafenmetropole durch die beiden Stadtplaner Archibald Simpson und John Smith um die Union Street neue Verwaltungsgebäude und Wohnraum, es wurde der Stadt ein Herz aus dem heimischen Granit geschaffen. Mit der Entwicklung des Schiffbaus und der Fischerei wurden die bestehenden Häfen Victoria Dock, Breakwater im Süden und North Pier erweitert. Gas-Straßenbeleuchtung kam im Jahr 1824. 1830 wurde eine verbesserte Wasserversorgung geschaffen, indem das Wasser aus dem Dee in einen Stausee am Union Place gepumpt wurde. 1865 ersetzte eine unterirdisches Kanalsystem die offenen Abwasserkanäle, gleichzeitig wurde mit einer Brücke das Denburn Tal von der Union Street überspannt, das Bauwerk besteht aus einem einzigen Bogen mit einer Spannweite von 40m. Als Hafenstadt wird Aberdeen in Schottland nur von Glasgow und Greenock übertroffen. 1883 liefen in den Hafen von Aberdeen 2514 Schiffe ein.

Der Zusammenschluss der Stadtteile erfolgte im Jahre 1891. Das neue geschlossene Stadtgebiet umfasst nun die früheren Burghs Old Aberdeen, New Aberdeen, Woodside und die Royal Burgh of Torry südlich des Dee-Flusses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Straßenbahnsystem geschaffen, der Betrieb wurde im Jahr 1958 aber wieder eingestellt. Im Jahre 1964 trat Aberdeen nach einem Typhusausbruch infolge des Verkaufs von verseuchtem Fleisch aus dem Geschäft der Firma William Low & Co. aus der Union Street in die Schlagzeilen. 1969 wurde mit Montrose Field das erste britische Ölfeld vor der schottischen Ostküste erschlossen wurde – 2003 waren über 120 Öl- und Gasfelder in Produktion. Es entstand um die Stadt ein Ring neuer Siedlungen, die Einwohnerzahl verdoppelte sich.

Europas Ölhauptstadt besitzt Einkaufsmöglichkeiten, vor allem in der Union Street und ihren Nebenstraßen. Zentrum des studentischen Lebens ist das mittelalterliche Old Aberdeen. An der Uferpromenade befindet sich ein Wellenbad. Im His Majesty’s Theatre im Rosemount Viaduct werden Ballett, Oper, Musicals und Theater als Gastspiele auswärtiger Bühnen gegeben, das in Glasgow ansässige Scottish National Orchestra gastiert in der Music Hall an der Union Street. Für experimentierfreudige Inszenierungen sind das Arts Centre & Theatre in der King Street und The Lemon Tree, 5 West North Street, bekannt. Hier wird im Sommer auch das Aberdeen International Youth Festival mit Folk Dance, Jazz und Rock veranstaltet.

(Text weitgehend Wikipedia)

 

 

 

 

 

 

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