Smyril Line: Dänemark - Färöer - Island

Smyril Line von Hirtshals in Dänemark über Torshavn auf Färöer nach Seydisfjördur, Island


Die Fährgesellschaft Smyril Line wurde 1982 mit dem Ziel gegründet, die Länder im Nordatlantik, namentlich die Färöer Inseln, Island und Dänemark miteinander zu verbinden. Das Schiff MS Norröna bietet einen ganzjährigen Verkehr zwischen Dänemark und Torshavn auf den Färöer Inseln an, im Zeitraum von April bis Oktober wird darüber hinaus auch Seydisfjördur auf Island von dieser Fähre einmal pro Woche angelaufen.

Übersicht über die Verbindung

Die Wikinger starten von Hirtshals in Dänemark, um nach Tórshavn (Färöer Inseln) und Seyðisfjörður (Seydisfjördur, Island) zu kommen. Gelegentlich aber auch von Esbjerg in Dänemark. Sie passieren auf dem Weg die Shetland Inseln, die die Smyril Fähre leider nicht mehr anläuft.

Die Färöer Inseln tauchen mitten im Nordatlantik auf - wetterhart und zäh, wie die Menschen, die hier leben. Hier sind Luft und Wasser so rein wie kaum sonst auf der Welt und die reiche Natur der Inselgruppe bietet dem Besucher unvergessliche Erlebnisse. 18 Inseln werden durch ein modernes Verkehrsnetz miteinander verbunden. Erleben Sie die Inseln mit eigenem Wagen. Eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten steht Ihnen zur Verfügung.

Island - das Land der atemberaubenden Kontraste. Die Insel aus Feuer und Eis besticht mit brodelnden Geysiren, warmen Quellen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei allen, in den Fahrplänen oder im Ticket angegebenen Zeiten, um Ortszeiten handeln.

Für Ihre Reise ist ein Personalausweis oder Reisepass zwingend erforderlich. Bitte informieren Sie sich gegebenenfalls auch über die Zollvorschriften des jeweiligen Landes. Beide Länder sind dem Schengener Abkommen beigetreten, was die Einreise erleichtert. Die Länder gehören aber nicht der EU an, deshalb gelten hier die Zollregeln des nichteuropäischen Auslandes. Auf den Färöer Inseln gelten auch die grünen Fahrzeugversicherungsbescheinigungen nicht. Sie müssen Ihr Fahrzeug dort speziell versichern.

Spätestens 1 Stunde vor Abfahrt des Schiffes müssen Sie  mit Ihrem Fahrzeug den Check-In der Fähre passiert haben.  Die Bordkarten die Sie beim Check-In erhalten, gelten gleichzeitig auch als Kabinenschlüssel.

Das Autodeck bleibt aus Sicherheitsgründen während der Überfahrt geschlossen. Bitte nehmen Sie daher entsprechend Gepäck mit auf die Kabine. Getränke können

Bordwährung ist die Dänische Krone, Sie können aber auch mit Kreditkarte bezahlen. EC Karten werden als Zahlungsmittel nicht akzeptiert! Geldumtausch ist im begrenztem Umfang auch an der Reception der Norröna möglich. Beachten Sie bitte, dass die isländische Währung außerhalb von Island praktisch keinen Wert hat.

Das Schiff Norröna

Dieses stolze Schiff Norröna der Smyril Line ist das einzige Schiff, das dazu bestimmt ist, ganzjährig auf dem Nordatlantik zu fahren. Seit nunmehr 30 Jahren betreibt die Smyril Line mit dieser Fähre einen regelmäßigen Verkehr zwischen dem Kontinent und den Inseln des Nordatlantiks (island und Färöer) und MS Norröna ist zu einem festen Bestandteil des Transportnetzwerkes in Europa geworden.

 

 

Während Sie an Bord Ihrem Zielort entgegen fahren, wird die Besatzung der Norröna bemüht sein, Ihnen fast jeden Wunsch zu erfüllen und Ihre Überfahrt zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen. Langeweile ist ein Fremdwort an Bord der MS Norröna! Wandeln Sie auf den Spuren der alten Wikinger, indem Sie in einem unserer Restaurant die kulinarische Tradition der Nordmänner erleben! Hier finden Sie noch die Spezialitäten der nordischen Inseln. Aber auch an den Geschmack der Mitteleuropäer wird gedacht.

Diese Norröna erstetzte 2003 die Vorgänger Fähre gleichen Namens. Die Smyril Line fährt mit dieser Fähre von Hirtshals (bis 2010 von Hanstholm, zeitweilig auch von Esbjerg) an der Nordseeküste von Dänemark über Torshavn (Tórshavn) Färöer nach Seydisfjördur (Seyðisfjörður) auf Island.

Die Anzahl der Passagiere dieser Verbindung steigt stetig.

Die Fähre Norröna ist wie ein Kreuzfahrtschiff ausgestattet. Große Shoppingbereiche, moderne Restaurants, Bars, Tanzlokal, Kinderspielplatz, Schwimmbad, Fitnessbereich. Beginnen Sie Ihren Urlaub schon an Bord dieses Schiffes.


Die Fähre ist ausgelegt für 1.482 Passagiere. Wenn nur Pkw transportiert werden, können in den Wagendecks 800 Wagen gestaut werden. Die Wagendecks werden aber auch benutzt, um Fracht zu transportieren, so daß sich auch LKW und Trailer an Bord befinden

Die im Jahre 2002 bei Flender in Lübeck gebaute neue „Norröna“ ist mit 36.000 BRZ vermessen, ist 164 m lang und 30 m breit. Die max. Geschwindigkeit der Fähre beträgt 21 Seemeilen.

 

 

Technische Daten:

Route Tórshavn - Hirtshals, Seyðisfjörður
IMO Nummer 9227390
Baujahr 2003
Bauwerft Flender Werft, Lübeck, Deutschland (#694)
Eigentümer Smyril Line
Betreiber Smyril Line
Länge 163,34 m
Breite 30,0 m
Tiefgang 6,0 m
Tonnage 35.966
Maschine 4 * Caterpillar MaK 6M43
Geschwindigkeit 21 kn.
Passagiere 1.482
Anzahl Betten 1.343
Anzahl PKWs 800
Lademeter Fahrzeuge 1.830
Heimathafen Tórshavn
Flaggenstaat Färöer

 

 

 

 

 

 

 

 

Fahrplan und Preise

Hauptsaison 22.6.-16.8
Zwischensaison 30.3., 11.5.-19.6., 4.8.-26.9.

Nebensaison 5.1.-9.5., 14.9.-21.12

Fahrplan 2014

Bitte erschrecken Sie nicht wegen der hohen Preise, es gibt darüberhinaus noch eine Vielzahl von günstigeren Spezialpaketen. Bitte fragen Sie uns.

Irrtum und Änderung vorbehalten, die Fährüberfahrt ist eine Vermittlungsleistung für Smyril Line, keine Haftung für Leistungsstörungen.

Terminal Hirtshals in Dänemark

Seit 2010 fährt die Smyril Line mit der Norröna aus Nordjütland nicht mehr von Hanstholm, sondern von Hirtshals ab.

Hirtshals ist eine dänische Hafenstadt im Nordwesten Jütlands, die seit der Kommunalreform 2007 zur Hjørring Kommune gehört. In der 88 km² großen Stadt leben 6028 Einwohner. Zwei der wichtigsten Wirtschaftszweige bilden der Tourismus sowie das Gewerbe rund um den Hafen, der auch diese Fährlinie beheimatet.

Im 16. Jahrhundert war auf holländischen Seekarten der Name Hartzhals (Hirschhals) verzeichnet, da die Seeleute im Höhenzug, auf dem heute der Leuchtturm steht, eine Ähnlichkeit mit dem Hals eines Hirsches sahen. Nach der Fertigstellung des Leuchtturms im Jahr 1863 verdrängte der Name Hirtshals die alte Bezeichnung des kleinen Fischerdorfes, Lilleheden, das nach dem gleichnamigen Hof benannt wurde.

Der Fischereihafen ist mit 200 registrierten Fischereischiffen der zweitgrößte Dänemarks; etwa 90 % des hier angelandeten Fisches gelangt in den Export. Der Hafen hat aber auch Bedeutung als Verkehrshafen, unter anderem bestehen Fährverbindungen nach Norwegen (Color Line und Fjord Line) sowie zu den Färöer-Inseln und nach Island mit der Smyril Line. Die Verbindung Hirtshals - Kristiansand zählt zu den wichtigsten Fährverbindungen zur Skandinavischen Halbinsel.

Direkt am Hafen befindet sich eine von den Künstlern Dorte Dahlin und Mogens Møller gestaltete Treppe mit einem Lichtschacht aus gefärbtem Glas. Ein wichtiges Standbein von Hirtshals ist der Tourismus. So ist die Stadt Standort des maritimen Museums Nordsee Ozeanarium, zu dem das größte Meerwasseraquarium Europas gehört. Eine Seltenheit war der dort zu besichtigende Mondfisch, der jedoch bei einem Brand im Museum am 16. Dezember 2003, bei dem das Meerwasseraquarium zerstört wurde, ums Leben kam. Am 22. Juli 2005 wurde das Ozeanarium nach anderthalb Jahren wieder eröffnet. Während das alte Betonbecken erhalten werden konnte, mussten die meisten Scheiben neu poliert werden. Zwei neue Mondfische bevölkern inzwischen wieder das Meeresaquarium des Fährschiffhafens.

Eine weitere Attraktion ist die sieben Kilometer südlich gelegene Dysse von Tornby, die der nördlichste Dolmen in Dänemark ist. Ein Dolmen ist ein in der Regel aus großen, unbehauenen oder behauenen Steinblöcken errichtetes Bauwerk, das zumeist als Grabstätte diente.

Der vom Architekten N.S. Nebelong entworfene Leuchtturm von Hirtshals wurde 1863 gebaut. Der Hirtshalser Leuchtturm erinnert vom Bau her sehr an den Skagener Leuchtturm, da Nebelong beide Türme gezeichnet hat. Das Gebäude hat 144 Treppenstufen und eine Leuchthöhe von 57 Metern. Wenn man die 144 Stufen zur Plattform hinauf steigt, hat man eine weite Aussicht über die Stadt und ihre Gegend mit der Tannisbucht in nördlicher Richtung und dem Rubjerg Knude in südlicher Richtung. Ein festes weißes Licht mit einem kräftigen Blinkzeichen wird von dort alle 30 Sekunden ausgestrahlt.

(Text teilweise aus Wikipedia)

Terminal Torshavn auf den Färöer Inseln

Die Färöer Inseln liegen in der Mitte des Nordatlantiks von der Umwelt isoliert. Diese Einsamkeit ist eine der Hauptursachen dafür, dass Kultur, Traditionen, Erzählungen, Kunst und Sprache dem Zahn der Zeit widerstehen konnten und immer noch unter den knapp 50.000 Einwohnern lebt. Genau das macht die Färöer zu einem Reiseziel wie kein anderes.

Das Essen ist einzigartig und ein Teil des nationalen Charakters. Das typische färöische Boot wird immer noch verwendet und lässt keinen Zweifel an seinen Wikingerwurzeln aufkommen und der Färöische Tanz mit dem Gesang macht die dramatischen Begebenheiten der Vergangenheit sowie die Sprache lebendig, wie er es die letzen Jahrhunderte gemacht hat.

Die drei Hauptinseln sind mit einer Brücke und einem Unterseetunnel verbunden. Deswegen ist es leicht die Reise auf diesem Gebiet abzugrenzen. Sie kommen aber erst auf Ihre Kosten, wenn Sie die vielfältige Landschaft, Natur, Lebensweise, Tradition und historische Entwicklung der ganz kleinen Inselgesellschaften am Rand besuchen, die ebenfalls leicht zugänglich sind.

Färöer wurde im Mittelalter entdeckt und besiedelt. Alle 18 Inseln sind permant bewohnt. Das seit 1948 autonome Färöer ist wie Island eine gleichberechtigte Nation innerhalb des dänischen Königreiches. Das Løgting ist eins der ältesten Parlamente der Welt. Im dänischen Parlament sitzen zwei Abgeordnete der Färöer Inseln. Färöer ist nicht Mitglied der EU.

Terminal Seydisfjördur auf Island

Der Fjord Seyðisfjörður  ist vom Meer bis zum Ende mit dem gleichnamigen Ort insgesamt 17 km lang. Dort liegt der Ort umgeben von den Bergen Bjólfur und Strandatindur. Weiter landeinwärts erstreckt sich ein Tal und der Fluss Fjarðará strömt über unzählige Wasserfälle in den See Lón.

Am Fluss entlang aufwärts verläuft die Straße zum Hérað. Sie ist 26 km lang und überquert die Hochebene Fjarðarheiði. Früher war dies eine schwierige und zuweilen gefährliche Wegstrecke, heute fährt man sie auf guter Straße in einer knappen halben Stunde. Von der Höhe herab hat man eine wunderschöne Aussicht. Die Stafir genannte Wegstrecke von der Berghöhe hinab zum Ort Seyðisfjörður gehört zu den eindrücklichsten Passrouten Islands.

Seyðisfjörður gilt als einer der schönsten Orte Islands, und das nicht nur wegen seiner einzigartigen Lage, sondern auch, weil es nirgends so viele gut erhaltene alte Häuser gibt wie hier. Wie so viele andere Orte wurde auch Seyðisfjörður von ausländischen Kaufleuten, vor allem Dänen im 19. Jahrhundert gegründet. Entscheidend für das Aufblühen des Ortes wurde dann der Heringsfang der Norweger in den Jahren von 1870 bis 1900. Damals entstanden viele Kais an denen der Hering in Tonnen gesalzen wurde, und in wenigen Jahren verwandelte sich die kleine, bäuerliche Siedlung in einen höchst aktiven Handelsplatz, der 1895 die Handelsrechte erhielt.

In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entwickelten die Norweger eine neue Technik im Baugewerbe. Sägemühlen produzierten nun serienmäßig Material für Fertighäuser, welche in die ganze Welt verschickt werden konnten. Solche Häuser errichteten sie auch in diesem Ort. Viele dieser Häuser sind erhalten geblieben und geben Seyðisfjörður den Flair eines Städtchens der vorletzten Jahrhundertwende.

Seyðisfjörður hat jetzt 750 Einwohner. Die meisten sind im Fischfang und in der Fischverarbeitung beschäftigt, aber auch in der Metallverarbeitung sind seit jeher viele Leute tätig. Der Tourismus hat ständig zugenommen, denn der Ort mit seinen schönen, alten Häusern und die großartige Natur ringsum laden zum Verweilen ein.

Die große Passagier-und Autofähre Norröna, die seit einem Vierteljahrhundert zwischen dem Kontinent und Island verkehrt, legt im Sommer jeden Donnerstag, im Winter jeden Dienstag in Seyðisfjörður an. Ihr regelmäßiges Kommen hat dazu beigetragen, die internationale Stimmung, die für den Ort seit jeher typisch war, zu erhalten.

 

 

 

Buchen Sie Fähren von den Niederlanden (Holland), Belgien und Frankreich nach England, Schottland und Großbritannien günstig über Britain Travel

Überfahrten mit Fähren vom europäischen Kontinent (Niederlande, Holland, Belgien, Frankreich) nach England und Schottland: Mit der Fähre von DFDS Seaways über die Nordsee von Amsterdam IJmuiden in den Niederlanden (Holland) nach Newcastle in Nord-England. Oder fahren Sie mit der Fähre von P&O Ferries (früher P&O North Sea Ferries) von Rotterdam in den Niederlanden (Holland) oder Zeebrügge (Seebrügge, Zeebrugge) in Belgien nach Hull (Kingston upon Hull) in England über die Nordsee nach England oder Schottland. Überfahrten mit dem Auto und der Fähre über den Ärmelkanal (englischer Kanal) werden angeboten von DFDS Seaways von Calais und Dünkirchen (Dunkerque, Dunkirk) in Frankreich nach Dover in Süd-England und von der Fährgesellschaft P&O Ferries von Calais in Frankreich nach Dover in Süd-England. Wer keine Fähre fahren möchte, kann mit dem Autozug durch den Eurotunnel von Coquelle bei Calais in Frankreich nach Folkestone in Süd-England gelangen.

Daneben bietet Britain Travel auch die Fährfahrt von Hirtshals oder Hanstholm in Dänemark nach Torshavn auf Färöer und nach Seydisfjördur, Island, an. Mit dem Schiff Norönna von Smyril Line durch die nördliche Nordsee.

Innerhalb Schottlands gibt es die Fähren vom Highland Festland (Aberdeen, Scabster) nach Kirkwall und Stromnes auf den Orkney Inseln und zu den Shetland Inseln (Lerwick) mit Northlink Ferries (North Link Ferries).

An der Westküste von Schottland gibt es die Fähren von Caledonian MacBrayne (Calmac) zu einer Vielzahl schottischer Inseln: Lewis, Harris, North Uist, Sout Uist, Berneray, Skye, Barra, Raasay, Canna, Eigg, Muck, Rum, Tiree, Coll, Colonsay, Mull, Jura, Islay, Gigha, Bute, Arran, Cumbrae.

Zum Seitenanfang