Caledonian MacBrayne (Calmac) an der Westküste von Schottland: Barra und South Uist kombiniert

Diese Caledonian MacBrayne (Calmac) Fähre verbindet den schottischen Festlandshafen Oban in Argyll an der Westküste von Schottland mit Castlebay auf der Insel Barra und South Uist (Hafen Lochboisdale) auf den äußeren Hebriden (Western Isles). Diese Caledonian MacBrayne (Calmac) Fähre ist eine wichtige Verbindung zu den äußeren Hebriden.

Allgemeines Barra

Barra ist die größte Insel im Süden der Äußeren Hebriden in Schottland.

In der Nähe Barras liegt als einzige ebenfalls bewohnte Insel Vatersay, die über einen Damm von Barra aus erreichbar ist. Eine Anzahl kleinerer, seit Beginn des 20. Jahrhunderts unbewohnter Inseln sind per Boot erreichbar und werden während des Sommers teilweise als Schafweiden genutzt. Südlich von Barra befindet sich die Insel Barra Head (auch Berneray genannt) mit dem gleichnamigen südlichsten Punkt der Äußeren Hebriden.

Die meisten der etwa 1.200 Einwohner Barras leben in der einzigen Ortschaft der Insel, Castlebay an der Südküste von Barra. Der Ort erstreckt sich entlang einer Bucht. Die meisten anderen Siedlungen liegen ebenfalls an der Küste.

Barra ist geprägt von einem zentralen Gebirgsstock mit dem 384 Meter hohen Heaval als höchster Erhebung. Die Berge sind überwiegend von Torf bedeckt. Die Küstenbereiche sind teils Felsklippen, teils fruchtbare Machair-Bereiche mit vorgelagerten hohen Sanddünen und weiten Stränden.

Die Bevölkerung ist mehrheitlich katholisch und lebt überwiegend von der Landwirtschaft (vor allem extensive Schaf- sowie Fisch- und Krabbenzucht) sowie dem Tourismus. Neben englisch sprechen viele Einwohner gälisch. Viele Straßenschilder und Ortsschilder tragen nur die gälischen Namen.

Kultureller Höhepunkt Barras ist das auf einem Felsen in der Bucht von Castlebay liegende Kisimul Castle der MacNeil aus dem 16. Jahrhundert. Besucher werden am Hafenkai von Castlebay zur Besichtigung mit dem Boot abgeholt. Daneben findet man auf Barra Überreste spätsteinzeitlicher Gräber und Bauten. Darunter ragt die Struktur von Dun Cuier heraus.

Sehenswürdigkeiten: Kisimul Castle, auch MacLeod´s Tower oder Sinclair Castle genannt, ein Towerhouse im Loch Tangusdale, Allasdale oder Allathasdal (Steinkreise und Wheelhouse), An Dubharaidh (Museum), Cille Bharra (Kirche), Dun Bharpa (gut erhaltene Megalithanlage), Dun Cuier (ein verfallenes Dun), einige Menhire (wie Brevig Bay und Borve machair), St. Columba's Well (Heilige Quelle).

Die Insel verfügt über den einzigen britischen Linienflughafen mit ständig wechselndem Flugplan: Weil die Landebahnen des Barra Airport auf dem Strand liegen, kann nur bei Niedrigwasser Flugverkehr stattfinden.

Text: Wikipedia

Allgemeines South Uist

South Uist ist eine Insel der Äußeren Hebriden und liegt zwischen Eriskay und Benbecula. 2011 hatte die Insel 1754 Einwohner. Hier gibt es ein Naturschutzgebiet und eine Anzahl von archäologischen Fundstätten, einschließlich einiger prähistorischer menschlicher Mumien.

Die Bevölkerung ist zu 90% katholisch. Hier wird noch im wesentlichen Gälisch gesprochen.

Im Westen der Insel besteht der Boden aus Machair (fruchtbarer Muschelkalk) mit einem ununterbrochen sandigen Strand von Süd nach Nord. Die höchste Spitze auf der Insel ist der Berg Beinn Mhor mit 620m.

Die größte Stadt ist Lochboisdale, von der aus die Fähren nach Oban fahren. Die Insel ist auch mit einem befahrbaren Damm an die Nachbarinsel Eriskay angebunden, von der eine Fähre zur Insel Barra fährt. Neben Lochboisdale gibt es noch die Siedlungen Daliburgh, Howmore und Ludag.

Der Fels der Insel besteht aus Lewis Gneiss, der seinen Ursprung vor 2,9 Milliarden Jahren hat, also halb so alt wie die Erde selbst ist.

Der Name „Uist“ wird unterschiedlich interpretiert. Mac an Taillier vermutete 2003, dass der Name „Corn Island“ (= Maisinsel) bedeutet. Andere vermuten den Ursprung des Namens in der Altnorweger Sprache als „Siedlung“ (Gammeltoft 2007).

South Uist war zu neolithischer Zeit eine menschliche Siedlung. Hiervon zeugen Grabkammern, Rundhäuser, Brochs etc. Die Wikinger bauten dann Langhäuser in Bornais. Nach der Invasion der Wikinger folgte der schottische Clan MacDonald of Clan Ranald (also die Vorfahren der MacStorms). Diese Schotten lebten von der Kelp-Ernte (eine Art Seetang). Zu dieser Zeit lebten auf der Insel 7300 Bewohner.

Nach den MacDonalds (Kelp war nach den napoleonischen Kriegen nichts mehr Wert) kam die Insel in den Besitz von Lt. Colonel John Gordon of Cluny (1837) und die Schafzucht begann. Die ursprünglichen Inselbewohner wurden vertrieben und mussten auswandern (Highland Clearances).

Lochboisdale wurde ein Hauptumschlaghafen für Hering im 19. Jahrhundert. Ebenso wurde die Ernte von Torf wichtig.

Heute ist Tourismus eine wichtige Einnahmequelle für die Insel. Der Askernisch Golf Course ist der älteste auf den äußeren Hebriden. Dieser Golfplatz wurde von Old Tom Morris entworfen.

Loch Druidibeg im Norden der Insel ist ein Naturschutzgebiet. Es gibt hier über 200 verschiedene Pflanzen. Weiterhin gibt es hier eine Vielzahl von brütenden Watvögeln. Über die starke Population der Igel wird gestritten, weil diese Tiere hier eigentlich nicht hingehören.

Wichtige historische Bewohner der Insel waren Flora MacDonald (1722-1790), die Bonnie Prince Charly geholfen hatte, Angus McPhee (1916-1997), ein Künstler, und Danny Alexander (geboren 1972), ein liberaldemokatischer Abgeordneter.

Fahrpläne und Preise

Valid from 25 March 2016 to 24 October 2016

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Innerhalb Schottlands gibt es die Fähren vom Highland Festland (Aberdeen, Scabster) nach Kirkwall und Stromnes auf den Orkney Inseln und zu den Shetland Inseln (Lerwick) mit Northlink Ferries (North Link Ferries).

An der Westküste von Schottland gibt es die Fähren von Caledonian MacBrayne (Calmac) zu einer Vielzahl schottischer Inseln: Lewis, Harris, North Uist, Sout Uist, Berneray, Skye, Barra, Raasay, Canna, Eigg, Muck, Rum, Tiree, Coll, Colonsay, Mull, Jura, Islay, Gigha, Bute, Arran, Cumbrae.

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