Caledonian MacBrayne (Calmac) an der Westküste von Schottland: Colonsay: Oban - Colonsay - Port Askaig - Kennacraig

Diese Caledonian MacBrayne (Calmac) Fähre bietet eine Rundtour von der Stadt Oban im Norden von Argyll über die kleine Insel Colonsay und Port Askaig auf der Whisky-Insel Islay nach Kennacraig auf der Festlandshalbinsel Mull of Kintyre im Süden von Argyll an der Westküste von Schottland. Auch diese Caledonian MacBrayne (Calmac) Fähre bietet viel touristische Highlights in der Inselwelt der schottischen Westküste.

Allgemeines

Colonsay ist eine Insel der Inneren Hebriden in Schottland. Sie liegt etwa 15 Meilen südlich der Isle of Mull und wird von etwa 100 Menschen bewohnt. Hauptort ist Scalasaig an der Ostküste, mit Fährhafen.

Die früheste Besiedlung der anfangs konstant miteinander verbundenen Inseln Colonsay und Oronsay erfolgt ca. 7000 v. Chr. (Mesolithikum) durch die Ankunft von Jägern.

Im frühen 4. Jahrtausend v. Chr. kam es zu einer Besiedlung auf der Grundlage der Landwirtschaft. Auf Colonsay und Oronsay sind aber noch keine Siedlungen oder großen Bestattungsbauten aus der neolithischen Periode gefunden worden, es gibt jedoch Belege für die Anwesenheit von Jungsteinzeitlern.

Zu den archäologisch nachgewiesenen Plätzen, die ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. bis zur Mitte des ersten Jahrtausends v. Chr. (Bronzezeit) entstehen, gehören Cairns, Steinkisten und Menhire und Feld-Systeme. Zwei der Cairns enthielten vermutlich zentrale Steinkisten.

Die nicht mehr erhaltenen freistehenden Rundhütten der Bewohner hatten Innendurchmesser zwischen fünf und acht Metern. Ihre zumeist aus Erde und Stein bestehenden Wände waren zwischen 1,5 m und 2,5 m dick.

Die eisenzeitlichen Anlagen auf Colonsay und Oronsay gehören in die Kategorien Befestigung und Dun. Es gibt acht befestigte Plätze auf Colonsay und einen auf Oronsay. Dun Cholla, Dun Domhnuill, Dun Eibhinn, Dun Gallain und Dun Meadhonach sind große Anlagen mit massiven Mauern, während Dun Uragaig und Meall Lamalum viel kleiner sind.

Bis zur Mitte des ersten Jahrtausends n. Chr. kamen Siedler aus dem County Antrim in Irland nach Colonsay und Oronsay. Die als Scotti bekannten Clans gründeten beiderseits der Irischen See das Königreich Dalriada. Die überlebenden archäologischen Nachweise stehen im Zusammenhang mit den Aktivitäten der frühchristlichen Kirche. Das bemerkenswerteste Objekt ist das Kreuz von Riasg Buidhe. Cross Slabs in einer Beisetzung an der Kiloran Bay deutet christlichen Einfluss auf die Norse Siedler im letzten Viertel des 9. Jahrhunderts an.

Die frühesten Hinweise auf die Präsenz der Wikinger rund um die Inseln stammen aus den letzten Jahrzehnten des 8. Jahrhunderts, wo sie als Plünderer von Klöstern erscheinen. Auf Colonsay und Oronsay wird ihre Präsenz vom frühen 9. bis zum 10. Jahrhundert durch typische Grabformen und Beigaben angezeigt. Die Größe und Anzahl der skandinavischen Siedlungen sind schwer zu beurteilen. Altnordische Namen finden sich auf beiden Inseln. Die zu etwa gleichen Teilen aus Männer- und Frauengräbern bestehenden Bestattungen deuten auf eine permanente Besiedlung. Colonsay und Oronsay waren bis zum 13. Jahrhundert Teil des „Kingdom of Mann and the Isles“ (1079-1266).

Während des Mittelalters liegen die Inseln im Herrschaftsbereich der MacDonald’s. Die MacDuffies oder MacFies erhielten die Inseln von der Krone im Jahre 1493, nach dem Aussterben der MacDonalds. Malcolm MacDuffie’s Name, mit dem Titel Lord of Dunevin auf Colonsay, findet sich auf einem Grabstein des frühen 16. Jahrhunderts auf Iona. Im 17. Jahrhundert wurden die Inseln Teil der Grafschaft Argyll. 1701 verkaufte sie der 10. Earl von Argyll an die McNeill, die sie über verschiedenen Zweige der Familie bis zum Jahre 1904 besaßen.

Im Jahr 1901 wurden auf der Insel noch 322 Einwohner gezählt, heute sind es nur noch 100.

Text: Wikipedia (stark eingekürzt)

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