Caledonian MacBrayne (Calmac) an der Westküste von Schottland: Islay: Kennacraig - Port Ellen/Port Askaig - Colonsay - Oban

Diese Caledonian MacBrayne (Calmac) Fähre bietet eine Rundtour von der Stadt Oban im Norden von Argyll über die kleine Insel Colonsay und Port Askaig auf der Whisky-Insel Islay nach Kennacraig auf der Festlandshalbinsel Mull of Kintyre im Süden von Argyll an der Westküste von Schottland. Nutzen Sie diese Caledonian MacBrayne (Calmac) Fähre für eine Besichtigungstour der schottischen Inselwelt.

Allgemeines

Islay ist die südlichste und fruchtbarste Insel der Inneren Hebriden und gehört zu Argyll and Bute.

Die Insel hat eine Größe von 619,6 km², ist etwa 40 km lang und hat eine maximale Breite von 32 km. Die höchste Erhebung ist 491 m hoch. Von Norden und Süden ragen die Meeresarme Loch Gruinart und Loch Indaal tief in das Innere der Insel. Die nach Südwesten ins Meer ragende Landzunge wird Rhinns of Islay genannt. Die im äußersten Süden der Insel gelegene Halbinsel heißt The Oa und ist eine felsige Region.

Auf Islay leben 3.457 Einwohner (Stand: 2001). Hauptort ist Bowmore mit 860 Einwohnern (Schätzung 2004). Zu den weiteren Ortschaften zählen Port Ellen, Port Askaig und Port Charlotte. Das Klima ist dank des Golfstroms recht mild.

Die ersten Siedler waren Jäger und Sammler, die während des Mesolithikums nach Islay kamen. 1993 wurde ein Feuerstein gefunden, der vor 12.000 Jahren als Werkzeug benutzt worden war. Kolumban kam im 5. Jahrhundert auf seinem Weg von Irland nach Iona offenbar nach Islay.

Die Insel war damals Teil des Königreichs Dalriada. Vom 14. bis 16. Jahrhundert regierten die Lords of the Isles die schottische Westküste. Sie hatten lange ihren Sitz auf Islay. 1408 wurde von ihnen die gälischsprachige Islay Charter unterzeichnet. 1726 wurde Islay von Daniel Campbell erworben. Bis 1853 blieb die Insel im Besitz seiner Familie, bevor sie an James Morrison verkauft wurde.

Auf der Insel findet man zahlreiche Vogelarten. Dazu zählen die Alpenkrähe, Kornweihe, Seeadler, Austernfischer, Kormorane und viele Watvogelarten. Im Februar finden sich viele Weißwangengänse auf Islay ein. Auf Islay lebt eine Rotwild-Population von etwa 5000 Tieren, während ehemals hier heimische Bestände von Wölfen und Braunbären heute ausgerottet sind.
Seheswürdigkeiten: Das Clyde Tomb von Cragabus und der Steinkreis von Cultoon gehören neben der mittelalterlichen St. Ciaran’s Chapel mit ihrem Stein mit Cup-and-Ring-Markierungen ebenso zu den Sehenswürdigkeiten wie der Carragh Bhan, der Menhire von Ballinaby oder der Broch Dun Nosbridge und die Keltenkreuze von Kildalton und Kilnave. Das stark verwitterte frühchristliche Kreuz von Kilnave aus dem 5. Jahrhundert steht an der Nordküste westlich der Bucht von Gruinart auf der Halbinsel Ardnave vor der Ruine der gleichnamigen Kapelle. Kreuz und Kapelle sind im nationalen Denkmalregister verzeichnet.

In der Nähe der Bunnahabhain-Destillerie ist das Schiffswrack der Wyre Majestic zu sehen, die dort im Oktober 1974 auf Grund lief. Im Nordosten der Insel befinden sich auf einer Insel im Loch Finlaggan die Ruinen von Finlaggan Castle, dem einstigen Sitz der Lords of the Isles. Angeschlossen ist ein Heimatmuseum.

Eine wichtige Einnahmequelle der Insel ist neben der Landwirtschaft die Produktion von Whisky und der damit verknüpfte Tourismus. Anders als die anderen Inseln der Hebriden bildet Islay eine eigene Whiskyregion und wird weder zu den Islands noch zu den Highlands gerechnet.

Zurzeit sind acht Brennereien aktiv:
Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Bunnahabhain; Caol Ila; Kilchoman; Lagavulin; Laphroaig

Text: Wikipedia

Fahrpläne und Preise

Valid from 25 March 2016 to 24 October 2016

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