Caledonian MacBrayne (Calmac) an der Westküste von Schottland: Lismore: Oban - Lismore

Diese Caledonian MacBrayne (Calmac) Fähre verbindet die Insel Lismore mit dem Hafen Oban in Argyll an der Westküste von Schottland. Lismore liegt im Loch Linnhe und ist rund 16 Kilometer lang und etwa zwei Kilometer breit. Der höchste Berg ist der 127 Meter hohe Barr Mòr. Auf der Insel leben etwa 160 Menschen.

Allgemeines

Lismore ist eine Insel an der schottischen Westküste. Sie liegt im Loch Linnhe und ist rund 16 Kilometer lang und etwa zwei Kilometer breit. Lismore gehört zu Argyll and Bute. Der höchste Berg ist der 127 Meter hohe Barr Mòr.

Auf der Insel leben etwa 160 Menschen, die überwiegend Schottisch-Gälisch sprechen. Die meisten Bewohner arbeiten auf dem Festland, da in der Landwirtschaft nur noch wenige Arbeiter benötigt werden und der Steinbruch geschlossen wurde. Im Mittelalter war die Insel ein Zentrum, weil man Zugang zum Meer hatte. Im 17. Jahrhundert lebten noch rund 1500 Menschen auf der Insel. Heute ist die geografische Lage aber eher isoliert, so dass viele, insbesondere junge Menschen, abwandern. Daher liegt das mittlere Alter über dem Landesdurchschnitt.

Eine polierte Steinaxt aus der Jungsteinzeit (etwa 3500 v. Chr.) von großer Handwerkskunst wurde 1974 gefunden. Aus der Bronzezeit gibt es 14 Cairns, die meisten davon im Südwesten der Insel, mit Ausnahme von Cnoc Aingeal (Fire Hill) fünf Kilometer von der Nordspitze der Insel. Sie sind weitgehend unberührt. Aus der Eisenzeit stammen sechs Duns (Dun Chruban, Dun Fiart, Sean Dun, Dun Slochd ein Bhridhe, Dun Chuilean, Dun Mor und Dun Chillchearan) und der Broch von Tirefour. Im Jahre 562 kamen christliche Missionare auf die Insel. Noch heute gehen drei Familiennamen der Einheimischen auf die Missionare zurück. Um 1150 wurde Lismore Verwaltungssitz des Bistums Argyll und blieb dies 350 Jahre. Die heutige Kirche ist ein Teil der Kathedrale aus dieser Zeit.

Es gibt auf der Insel wenige öffentliche Einrichtungen. Das einzige Geschäft im Dorf ist die Post, der auch ein Warenladen angeschlossen ist. Einziger öffentlicher Zugang sind eine Autofähre von Oban nach Achnacroish, die zweimal täglich zur Insel fährt, und eine Personenfähre von Port Appin nach Lismore Point (oder Port Ramsay an der Nordspitze), die täglich außer Sonntag jeweils zur vollen Stunde fährt.

Die Insel hat eine Grundschule, die von der ersten bis zur sechsten Klasse reicht, mit integriertem Kindergarten. Insgesamt besuchen 2007 rund zehn Kinder die Einrichtung. Die Schule wird von zwei Lehrkräften und einer Kindergärtnerin betrieben. Anders als viele andere schottischen Inseln hat Lismore eine Gemeindekrankenschwester, die täglich ihre Sprechstunde abhält. Sie hat Sonderbefugnisse, die sie dazu berechtigen, Rezepte auszustellen.

Sehenswürdigkeiten: Neben den Cairns, Duns und dem Broch gibt es drei mittelalterliche Burgruinen. Auf der Insel befindet sich ein Heimatmuseum.

Text: Wikipedia

Fahrpläne und Preise

Valid from 25 March 2016 to 24 October 2016

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